Triennale 2024
25. August bis 6. Oktober 2024
KUNSTMUSEUM LIECHTENSTEIN, VADUZ
KUNSTMUSEUM LIECHTENSTEIN, VADUZ
Was wird 2050 keine Rolle spielen
2050: Changing View
In der Arbeit labyrinthisch, einer Installation aus konfektionierten Brillenlinsen und konvexen Spiegeln, verweist Katharina Bierreth-Hartungen auf unseren Lebensweg, auf dem die eigene Wahrheit immer wieder in Frage gestellt wird. Die Umkehrungen in den Spiegeln und die verzerrten Bilder sind Wahrheit und Realität. Sie zeigen uns Möglichkeiten und Wege von Lösungen auf, die wir nutzen können, um uns in die Mitte unseres Labyrinths leiten zu lassen.
In Anlehnung an die japanische Tradition der Todesgedichte bei Zen-Mönchen und Haiku-Dichtern macht sich Dagmar Frick-Islitzer auf die Suche nach Menschen, die ihr Leben in einem Satz beschreiben. Jede ihrer Aussagen mit Angabe ihres Namens und Geburtsjahres überträgt sie auf Solarpanels. Durch das Kunst- und Tageslicht produzieren die zu Grabplatten aufgereihten Panels Elektrizität, die Leuchtkörper zum Scheinen bringt.
Yoly Maurer beschreibt ihre Arbeit ( )ein Spiel um die Zukunft folgendermassen:
Bleibt das Spiel im Unentschieden stecken oder entwickelt sich im Spiel eine Chance für neue Zugänge? Mensch gegen KI oder Mensch und KI gemeinsam; Lebensqualität gegen Klima oder Lebensqualität und Schutz des Klimas; sich persönlich einbringen oder abwarten?
Das Jahr 2050 ist nicht abwendbar, jedoch was im Jahr 2050 sein wird, wird heute schon vorbereitet.
(m)ein Spiel um die Zukunft - (k)ein Spiel um die Zukunft
Direkt, deutlich, ohne Umschweife konfrontiert Toni Ochsner die Betrachter mit heutigen Missständen. Er lässt sie selbst ihre Gedanken machen, wie und wann und ob überhaupt der Besen in Zukunft zum Einsatz kommen soll. Werden wir weiterhin zerstörerischen «Unrat» anhäufen? Inwieweit werden wir die Sicht auf uns und die Welt um uns ändern?
Angelika Steiger widmet sich der Dualität: Einatmen – Ausatmen, Geben – Nehmen, Kreieren – Zerstören. Um jenen liminalen Moment des Wechselns von einem Zustand zum anderen einzufangen, bedient sie sich unterschiedlicher Techniken.
Rahmenprogramm
Donnerstag, 05.09.2024, 18.00h-20.00h
Künstler:innengespräch
Die fünf Künstler:innen stellen ihre Arbeiten vor im Wechsel mit Blockflötenklängen aus verschiedenen Jahrhunderten gespielt von Margret Föppl-Georg, Schola Cantorum Basiliensis.
Anschliessend fliessender Ausklang im Gespräch (Apéro)
Samstag, 05.10.2024, 19.00h/20.00h/21.00h (ORF-Lange Nacht der Museen)
Blockflötenklänge aus verschiedenen Jahrhunderten, gespielt von Margret Föppl-Georg (Schola Cantorum Basiliensis), führen von Werkgruppe zu Werkgruppe, wo die Künstler:innen Red und Antwort stehen.
Öffnungszeiten
Dienstag-Sonntag 10,.00h – 17.00h
Donnerstag, 10.00h – 20.00h
In der Arbeit labyrinthisch, einer Installation aus konfektionierten Brillenlinsen und konvexen Spiegeln, verweist Katharina Bierreth-Hartungen auf unseren Lebensweg, auf dem die eigene Wahrheit immer wieder in Frage gestellt wird. Die Umkehrungen in den Spiegeln und die verzerrten Bilder sind Wahrheit und Realität. Sie zeigen uns Möglichkeiten und Wege von Lösungen auf, die wir nutzen können, um uns in die Mitte unseres Labyrinths leiten zu lassen.
In Anlehnung an die japanische Tradition der Todesgedichte bei Zen-Mönchen und Haiku-Dichtern macht sich Dagmar Frick-Islitzer auf die Suche nach Menschen, die ihr Leben in einem Satz beschreiben. Jede ihrer Aussagen mit Angabe ihres Namens und Geburtsjahres überträgt sie auf Solarpanels. Durch das Kunst- und Tageslicht produzieren die zu Grabplatten aufgereihten Panels Elektrizität, die Leuchtkörper zum Scheinen bringt.
Yoly Maurer beschreibt ihre Arbeit ( )ein Spiel um die Zukunft folgendermassen:
Bleibt das Spiel im Unentschieden stecken oder entwickelt sich im Spiel eine Chance für neue Zugänge? Mensch gegen KI oder Mensch und KI gemeinsam; Lebensqualität gegen Klima oder Lebensqualität und Schutz des Klimas; sich persönlich einbringen oder abwarten?
Das Jahr 2050 ist nicht abwendbar, jedoch was im Jahr 2050 sein wird, wird heute schon vorbereitet.
(m)ein Spiel um die Zukunft - (k)ein Spiel um die Zukunft
Direkt, deutlich, ohne Umschweife konfrontiert Toni Ochsner die Betrachter mit heutigen Missständen. Er lässt sie selbst ihre Gedanken machen, wie und wann und ob überhaupt der Besen in Zukunft zum Einsatz kommen soll. Werden wir weiterhin zerstörerischen «Unrat» anhäufen? Inwieweit werden wir die Sicht auf uns und die Welt um uns ändern?
Angelika Steiger widmet sich der Dualität: Einatmen – Ausatmen, Geben – Nehmen, Kreieren – Zerstören. Um jenen liminalen Moment des Wechselns von einem Zustand zum anderen einzufangen, bedient sie sich unterschiedlicher Techniken.
Rahmenprogramm
Donnerstag, 05.09.2024, 18.00h-20.00h
Künstler:innengespräch
Die fünf Künstler:innen stellen ihre Arbeiten vor im Wechsel mit Blockflötenklängen aus verschiedenen Jahrhunderten gespielt von Margret Föppl-Georg, Schola Cantorum Basiliensis.
Anschliessend fliessender Ausklang im Gespräch (Apéro)
Samstag, 05.10.2024, 19.00h/20.00h/21.00h (ORF-Lange Nacht der Museen)
Blockflötenklänge aus verschiedenen Jahrhunderten, gespielt von Margret Föppl-Georg (Schola Cantorum Basiliensis), führen von Werkgruppe zu Werkgruppe, wo die Künstler:innen Red und Antwort stehen.
Öffnungszeiten
Dienstag-Sonntag 10,.00h – 17.00h
Donnerstag, 10.00h – 20.00h